Keltenwanderungen

....nun sind wir also oben angekommen

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Und nicht eigenartigerweise, sondern ganz natürlich dem Wesen der keltischen Siedlungen entsprechend, sind wir „OBEN“ angekommen. Die oder der von uns hat mehr oder weniger geschnauft beim ungewohnten Aufstieg. Doch die Stille des Waldes, das vielschattige Grün und die Gesänge der Vogelwelt üben nach und nach einen beruhigenden Einfluß auf unser Gemüth aus. Und gerade das ist beabsichtigt, ist der Einstieg in das heutige Vorhaben: uns Herauszubringen aus der Hektik des Alltages, des Arbeitslebens, uns Hineinzuweben in das Gespinst von Morgen, Heute und Gestern und auch Vor-Vor-Gestern, also den Einstieg zu wagen in die Vergangenheit von Völkern, deren Körperlichkeit längst vergangen ist.
Deren lebendiger Geist aber in uns und um uns herum durch die Zeiten nichts an seiner Kraft und Spiritualität verloren hat – wenn wir ihn nur spüren wollen. Und darum soll heute und auf allen nachfolgenden Wanderungen das Gespräch über die Arbeit, das Geld und die tagtäglichen Kleinlichkeiten keine, aber auch gar keine! Rolle spielen.
Lassen wir unseren Blick über die Landschaften, die unter uns sich ausbreiten, die uns zum Teil sehr fremd, weil noch nie gesehen, fliegen. Laßt uns den Blick in der Weite des Landes und in unserem Inneren festmachen und laßt uns uns gemeinsam einfangen von der Stimmung des Hierseins.
Laßt uns unsere Seelen ausruhen in der Ahnung der Vergangenheit, in der Ahnung des Lebens vor mehreren tausend Jahren und uns nachspüren dem Handeln und auch dem Träumen längst vergangener Vorfahren und Achtung gewinnen vor ihren Leistungen, ihren Nöten und auch ihren Freuden. Laßt uns eine Gelassenheit erreichen, welche uns die nächsten Tage und Wochen in unserer eigenen Gegenwart nicht mehr verlassen möchte. Mögen wir gestärkt an Leib und Seele aus der heutigen Wanderung – unserer Anderswelt-Queste - heimkehren.



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