Tagebuch
lesen sie geschichten, weltbewegendes und weniger wichtiges in meinem online- tagebuch (neudeutsch: blog)
Viel Spaß
Freitag, 23. Dezember 2011 - 19:24 Uhr
Frohe Weihnacht und ein Gutes Neues Jahr 2012

lieben freundinnen und freunde,
liebe verwandschaft in weit und breit,
es sind wieder einmal - so plötzlich und unerwartet - die fest- und feiertage mit gewalt und eile am heranbrechen,
und so wie fast jedes jahr sende ich euch allen über diesen weg meine und nun auch "unsere" besten wünsche für diese zeit in den äther,
sie sind von herzen kommend und kommen auch manchesmal leicht frech daher,
das jahr war spannend für mich und ich wünsche mir, daß das nächste noch spannender werden wird,
rentner bin ich geworden und beweibt auch - also niemals ein grund zum klagen, der kopf scheint noch klar zu sein (was wollte ich gerade schreiben?) und die füße sind vom wandern durch die welt auch noch nicht wund,
das märz-video auf "youtube" mit dem kleinen magier, der den frühling so forsch herbei rief, ist lautere wahrheit geworden (siehe anhang) - also noch einen guten rat deshalb: traut immer einem magier - dieser weiß, was er ruft und es wird eintreten, oder sie oder er wird in euer leben treten und das ist doch auch schön so!
ich wünsche euch allen eine gute zeit, gesundheit, frohsinn, starke schultern zum aushalten und auf diesen schultern einen ganzen sack voller LEBENSFREUDE!
euer
ian-jonathan der weiße schatten
ps. keine bange vor ritualen, dazu habe ich euch einen link auf mein neuestes video hier beigefügt: http://youtu.be/bVZkmRvNBGo
Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 21:26 Uhr
Neumond und das SAMHEIN-Fest

Neumond und das SAMHEIN-Fest
„…laßt das Methorn kreisen, liebe Freunde, und bitte auch einmal zu mir. Cleverix, bitte, auch mal zu mir. Bin von unserem Gespräch am heutigen SAMHEIN-Abend schon ganz durstig geworden und muß meine Zunge doch schmieren, um Euch unsere Auffassung vom Zeitpunkt dieses uralten keltischen Festes zu Ohren zu bringen.
Sie wird vielleicht neu in Euren Ohren klingen, widerspricht sie doch dem Kalender, dem heutigen und den bisherigen Kalendern widerspricht sie auch!
Den bisherigen Kalendern? Ja! Dem heutigen und den bisherigen Kalendern muß sie widersprechen, denn wer zählte die Tage, die Monate, die Jahre zusammen? Wer machte sie fest auf dem fortstre-benden Strahle der Zeit in die Ewigkeit hinein? Wer?
Menschen machten die Tage und die Monate und die Jahre fest und das oftmals nach ihrem Gutdünken und ihrer Machtfülle!
Was zählten die Völker unserer Vorfahren?
Zählten sie die Tage, die Nächte nach heutiger arithmetischer Logik oder zählten sie die großen und kleinen Zyklen am Firmament? Hatten sie überall Schreibgeräte und Notizblöcke/Festplatten und Speicher heutiger Art zum Festhalten der Geschehnisse im Kleinen wie im Großen?
Nein! Für sie war das Himmelzelt mit seinen leuchtenden Festpunkten und Wandelsternen der Wegweiser durch das sich wandelnde Geschehen von Frühling, Sommer, Herbst und Winter – und das nur auf der nördlichen Halbkugel und dort auch nur, wo diese Ereignisse über alle Zeiten in ihrem steten Wechsel sich manifestierten, sich gestalteten und Eingang fanden in die Tagesläufe und dann in die Erinnerungen, die Mythen und Sagen der Völker.
Und was ist einfacher zu beweisen, als daß einige große Gestirne am Firmament die immer wieder Hinweisenden waren und sind auf die Abfolgen des Jahreskreises.
Es ist die große Sonne und es ist die Mondin, welche beide untrüglich und immerwährend das Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft begleiten. Die Sonne mißt den Tageslauf und die Mondin den Lauf der Nächte, und nach deren Zyklen bauten sich die Menschen aller Zeiten ihre Einteilung des Lebenslaufes.
Und da diese beiden Himmelslichter stets und treu ihre Runde im Jahr ziehen, darum sind diese die Kalenderstützen und an ihrem Lauf, dem Auf- und Untergehen, ihrem Zu- und Abnehmen richtete sich nach und nach das Leben, das Sterben und das Tätigsein aus.
Was liegt also näher, zu vermuten, daß unsere keltischen Vorfahren ihre Jahresfeste immer, ja, immer in engster Verbindung mit Sonne und Mond begingen.
Denn wer machte das Licht am Tage? Dumme Frage, meine Freunde, sicherlich. Das Licht des Tages kommt von der Sonne!
Und wer bringt das Licht in die Nacht; das Licht in der gefahrdrohenden, spukhaften, sinnesverwirrenden Dunkelheit? Keine dumme Frage, meine Freunde. Damals nicht die LED-Lampe oder das Feuerzeug oder die Straßenlaterne! Es war die Mondin und nur die Mondin mit ihren Kindern, den Sternen am Himmelszelt! Und später auch das wärme- und schutzspendende Feuer, was auch vielen Ritualen seine Heilligkeit und Helligkeit schenkt!
Doch vorerst immer die Mondin mit ihrem Kommen und Gehen in unabänderlichem Rhythmus von 28 Tagen. Ein Rhythmus, welcher auch im menschlichen, weiblichen Körper einen Unfruchtbarkeits- und Fruchtbarkeitszyklus installieren konnte, auf daß das Leben ins Leben kommen kann.
Und wenn unsere keltischen Vorfahren, für die die Nacht der Beginn des neuen Tages war; wenn also unsere keltischen Vorfahren das Samhein-Fest begingen, um das Ende des alten Jahres und den Beginn des Neuen zu feiern, dann – und davon sind meine Gefährtin und ich fest überzeugt – dann werden sie sicherlich mit der dunklen Mondin, mit der sich aus der Dunkelheit neugebärenden Mondin das neue Jahr gefeiert haben.
Mit dem 11. Neu-Mond des Jahres – zusammen-fallend mit dem Beginn der kalten, sterbenden, konservierenden Jahreszeit – dem 11. Dunkel-Mond des Jahres.
Wenn dieser am Himmel geht und doch nicht sichtbar daherkommt, wenn in diesen Nächten der Dunkelheit das alte Jahr sich zum Sterben legt, die Ahnen mit uns an unseren Tischen sitzen, die Hügel und die Nebel zur Anderswelt sich öffnen, Ungeeintes wieder einmal für kurze Zeit als Geeintes ins Licht der Dunkelheit tritt, die Stimmen der Geister mit dem kalten Wind um die Ecken der Hütten, der Häuser und in die Essen angstverbreitend fahren – dann ist SAMHEIN!
Ja, liebe Freunde, dann begingen und begehen wir SAMHEIN!
Was mit den Kalenderdaten ist, Demotix? Hört mir auf mit dem Kalender!
Menschenwerk!
Im Jahre 45 BC wurde der dann fast 1.330 Jahre geltende julianische Kalender von Julius Cäsar nach dem Stande der damaligen Astronomie Ägyptens eingeführt und zur Regel erklärt. Dabei wurden auf das altrömische Kalendarium (753 – Rom kroch aus dem Ei), damit es stimmig werden sollte noch schnell 80 Tage draufgezählt (das Jahr 708 seit der Gründung Rom war also auf 445 Tage langezogen!). Die Monate in ihrer Zählweise bis heute zwischen 31 und 28 Tage aufgeteilt, regierte dieser Kalender die Völker des christlichen Abendlandes bis ins Jahr 1582 AD.
Leider war die „julianische“ Jahreslänge gegenüber dem tropischen, dem echten Jahr des Himmellaufes, um ca. 674 Sekunden zu lang. Das machte in 128,2 Jahren einen (1) Tag aus!
So kamen in den nachfolgenden Jahrhunderten nach und nach eine Menge Tage zusammen, welche die damalige Zählung und die römisch-katholischen Feiertage in unerklärbare Verschiebung brachte.
Papst Gregor XIII. ordnete also eine Kalenderzählung und Überarbeitung an und so wurden im Jahre 1582 zur großen Korrektur 10 (zehn) Tage hinzugezählt und im Zählinstrument festgemacht. Auf den 04. Oktober 1882 folgte unmittelbar der 15. Oktober.
Damit war wieder alles in neuer Butter.
Glaubt mir, meine Freunde, glaubt mir meine und unsere Zweifel daran, daß das SAMHEIN-Fest wirklich und ausschließlich an den bisher festgeschriebenen Kalendertagen und -nächten begangen werden muß.
Was liegt also näher, als dieses Fest immer am Neumond, am 11. Dunkel-Mond des Jahres zu feiern! Immer dann, wenn die dunkle Mondin sich wieder in die Sichtbarkeit des Lebens begeben will, wird und werden wird. Ins LEBEN!
. …und wenn ihr dann an BELTAINE denkt, dann, ja dann….? Dann sollten wir auch gemeinsam BELTAINE zum 5. Vollmond – mit der vollen Mondin im Mai feiern und ebenso die Vollmondfeste IMBOLC und LUGNASAD..
Und nun, Cleverix, laß‘ noch ein paar Mal den Becher kreisen. Meine Kehle ist trocken und wir alle wollen doch nicht durstig mit unseren Ahnen am Tisch sitzen und Trübsal blasen. Wollen den Met des Vergessens und des Rausches trinken und uns am Fleisch des Schweines, welches Unsterblichkeit verleiht, gütlich tun
Ich erhebe den Becher.
Auf den Tod und auf das Leben!
Auf die Dunkle Mondin!
DIE MOND
oh, mond im vollen schein,
hab' acht!
ein „DER“ nur,
das dich männlich macht;
bist du doch „DIE“ seit erdenzeiten
dem weiblichen
muß schmerz bereiten,
und unter diesen
schmerzen eben
gestaltet Neues sich –
das LEBEN!
Samstag, 16. April 2011 - 02:27 Uhr
"Kräuterhammer" ?
freunde machten mich auf etwas aufmerksam und statt einer resolution habe ich dieses video hergestellt,
ich glaube, ihr versteht mich
ian-jonathan der weiße schatten
Montag, 4. April 2011 - 22:44 Uhr
von Questenberg das Beste - hoch überm Ort die Queste
Der kleine Ort Questenberg im Vorharz feiert seit Jahrhunderten das Questenfest, welches auf einer Begebenheit aus dem 13. Jahrhundert beruhen soll. Die jährliche Aufhängung eines riesigen Reisigkranzes, samt zweier Questen (Quasten) kann auch ein Jahreszeitenbrauch der dortigen Siedler in vorchristlicher Zeit gewesen sein - egal - ich kann nur meinen Zuschauern empfehlen, sich dieses Volksfest als Besucher anzuschauen. Einkehren kann man im Gasthaus "Zur Queste" im Dorfe selbst.
Im Nachbarort Agnesdorf begeht man seit vielen Jahrzehnten auch das Kirschblütenfest! Einzigartig schön! Viel Vergnügen allen!
Samstag, 2. April 2011 - 00:25 Uhr
Die 7 Mühlen bei Pfarrwerfen im Salzburger Land
Von Salzburg in Richtung Bischoffshofen kommt man an dem kleinen Ort Pfarrwerfen vorbei. Dort existiert ein kleines, aber feines Freilichtmuseum, die "7 Mühlen". Untereinander spenden diese Mühlen sich das Wasser, die Mühlräder drehen sich und innerhalb der Häuschen wird zur Mühlengeschichte ausgestellt. In der Nähe sollte man auch die "Eisriesenwelt" bei Werfen besuchen - der Welt größte Eishöhle auf über 1700 müNN. Es lohnt auf jeden Fall ein Abstecher dorthin, Ich habe diese Plätze bei meinen Keltenwanderungen mehrer Male aufgesucht und bin immer wieder erfreut, daß die Gemeinden diese Objekte so pflegen! Danke!
Mittwoch, 30. März 2011 - 21:55 Uhr
Frühkeltischer Grabhügel in Kilchberg bei Tübingen
Von Nagold auf Hochdorf erwanderte ich auf meiner Keltenqueste 2010 auch den Ort Kilchberg bei Tübingen, Dort befindet sich ein frühkeltischer Grabhügel, in welchem 2 Grabstätten aufgefunden wurden. Dieses Grab liegt am Ortsende Kilchberg in Richtung Weilheim. In Weilheim befindet sich auch ein großer Menhir. Es lohnt sich immer, von Tübingen einen Abstecher dorthin zu unternehmen.
Freitag, 25. März 2011 - 22:29 Uhr
Der Teufelstisch bei Hinterweidenthal
Meine Keltenqueste im Jahre 2009 führte mich von Speyer nach Herchenbach bei Saarbrücken. Dabei kam ich auch nach Hinterweidenthal. Dort findet man - man/frau muß gar nicht suchen - auf der Höhe, neben einem uralten keltischen oppidum, den TEUFELSTISCH - ein Naturwunder besonderer Art. Besucht es, bestaunt es, bewundert es und sagt es bitte weiter. Ich freue mich für Euch.
Mittwoch, 23. März 2011 - 23:53 Uhr
Zum Gollenstein bei Blieskastel
Meine Keltenqueste 2009 führte mich auch über Roppeviller nach Blieskastel. Dort steht, weithin sichtbar, über der Stadt der urururalte Gollenstein - ein mystischer Platz mit einem mystischen Objekt - viele Generationen haben dort die Anrufungen ihrer Göttinnen und Götter vollzogen. Auch heute noch verbreitet diese Stätte eine besinnliche Stimmung. Sehenswert, erlebenswert - wertvoll!
Dienstag, 22. März 2011 - 01:05 Uhr
Der Kraftplatz "Löckermoor"
hier wieder einen Teil meiner Keltenqueste des Jahres 2006,
Entspannung pur nach anstrengendem Aufstieg vom Gosaustausee auf 1884 m üNN
habt eure Freude daran
Sonntag, 13. März 2011 - 20:04 Uhr
Schneckenwand bei Rußbach am Pass Gschütt/Ö
Auf meiner Keltenqueste im Jahre 2006 besuchte ich die "Schneckenwand" oberhalb der Ortschaft Rußbach am Pass Gschütt. Dieser Ort liegt zwischen Hallein und Hallstatt. Ein nicht müheloser Aufstieg führte zu einem Wunder der Natur, welches ich hiermit allen Weltenwanderern wärmstens empfehlen kann. Dieser Ort Rußbach hat alles, was ein müder Wanderer braucht - gute Quartiere (Pension "Salzburgia"
und Landschaft über Landschaft vom Feinsten! Habe die Ehre - Rußbach!
